• »Nicht die Schönheit entscheidet, wen wir lieben, sondern die Liebe entscheidet, wen wir schön finden.«
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Partnerschaft

Was ist das Geheimnis einer glücklichen Beziehung? Ist es Glück oder ist es Zufall, wenn wir den richtigen Partner, die richtige Partnerin finden? Und was passiert, wenn wir die nötigen Voraussetzungen, die Werte und Potenziale nicht mitbringen, um eine erfüllende Partnerschaft zu führen? Wenn irgend etwas in uns drin uns daran hindert, die Liebe in beiderseitigem Glück zu erleben?

Wenn der andere im anderen Film ist

Jeder von uns hat eine andere Vorstellung von einem gemeinsamen Miteinander, davon, wie viel Gemeinsamkeit, aber auch wie viel Freiraum jeder in einer Beziehung braucht. Das Fundament einer guten Beziehung liegt in gegenseitigem Respekt, Toleranz, Vertrauen und absoluter Ehrlichkeit. Dabei geht es stets auch darum, Kompromisse zu finden, mit denen beide Seiten gut leben können. All das wissen wir. Trotzdem: Manchmal will es uns einfach nicht gelingen, das Denken, Fühlen und Handeln unseres Gegenübers zu verstehen. Vielleicht verspüren wir dann Angst und glauben, wir müssten uns vor ihm schützen, um nicht selbst verletzt zu werden. Diese Abwehrhaltung äußert sich dann womöglich in Form von Kritik. Oder wir zerreden die Beweggründe des Anderen, machen ihm Vorwürfe, halten Moralpredigten, sind beleidigt, laufen einfach davon.

Wir ziehen die Art von Liebe an, die uns entspricht

Wir möchten genau so geliebt werden, wie wir sind. Und wir sollten einfach davon ausgehen, dass der Andere genau das tut. Denn den Partner ändern zu wollen, ist nicht nur ein hoffnungsloses Unterfangen, sondern bewirkt meist das Gegenteil, bringt viel Unzufriedenheit, Streit, Verletzungen – kurz: Unglück – mit sich. Letztendlich werden wir immer wieder jene Partner und Beziehungen anziehen, die unserer tiefsten inneren Einstellung entsprechen. Deswegen »ähneln« sich viele Beziehungen in unserem Leben so auffällig. Erkennen wir, dass wir uns immer wieder in konfliktbeladenen oder hoffnungslosen Beziehungen verfangen, sollten wir nicht resignieren, sondern uns der unerwünschten Situation stellen und sie in der Tiefe, das heißt auf emotionaler Ebene, lösen. Denn das ist unsere einzige Chance, dauerhaft jene Liebe zu erleben, die wir erleben wollen.

Wunsch und Angst vor Beziehungen

Es ist ein Dilemma, das sich für Betroffene gleich doppelt darstellt und sich gegenseitig ergibt. Auf der einen Seite wird eine tiefe Einsamkeit empfunden aufgrund fehlender menschlicher Gesellschaft. Es besteht der große Wunsch nach Nähe und Gemeinschaft. Doch auf der anderen Seite besteht die zunehmende Tendenz zur eigenen Isolation, denn emotionale Nähe wird als bedrohlich und beängstigend empfunden. Die Betroffenen befinden sich in einem Kreislauf aus ungewollter Einsamkeit und bewusster Vermeidung menschlicher Kontakte. Enge menschliche Kontakte werden als gefährliche Bedrohung wahrgenommen. Die Angst vor Nähe, Offenheit und Zuwendung wird als Kontrollverlust, Bloßstellung und Abhängigkeit aufgefasst. Trotzdem suchen manche Betroffene immer wieder nach Partnern, trotz verheerender Verhaltensmuster.

Zwischenmenschliche Bindungen als Herausforderung bei der Angst vor Beziehungen

Gerade Liebesbeziehungen können ausgesprochen komplex und schwierig zu erhalten sein. Die ideale Beziehung wird beschrieben als sich gegenseitig ergänzende Gemeinschaft, die sich auf Toleranz und Loyalität gründet, aber auch Verantwortung und Selbstlosigkeit verlangt. Menschen mit panischer Angst vor Beziehungen fürchten allerdings das Schlimmste aus einer engen emotionalen Verbindung. Sie fühlen sich überfordert und befürchten, nicht genug geben zu können und zu viel zu verlangen. Auch haben sie Angst vor dem Verlust der eigenen Individualität und vor extremer Ausnutzung. Eine enge Bindung wird mit Einschränkungen, Verpflichtungen und persönlichen Einbußen verbunden. Aufgrund erlernter Erfahrungen und Verhaltensmuster kann sich also eine Angst vor Beziehungen entwickeln. Doch auch schlechte Erfahrungen und traumatische Ereignisse, sowie Erkrankungen können zu dieser angstbesetzten Wahrnehmung führen.

Auswirkung der Angst vor Beziehungen

Bleibt die panische Angst vor sozialer Interaktion und engen menschlichen Beziehungen unerkannt und unbehandelt, flüchten sich viele Betroffenen in eine selbstgemachte Isolation. Die Angst vor Beziehungen gestaltet ein umfangreiches Muster an Vermeidungsstrategien. Doch auch diffuse Muster bei der Partnerwahl und destruktives Verhalten innerhalb einer Partnerschaft können auf eine unerkannte Angst vor Beziehungen hinweisen. Die Gründe und Ursachen sind vielfältig und können bis in die frühe Kindheit reichen. Die Symptome zu erkennen und richtig zu deuten ist häufig die größte Herausforderung für Betroffene und deren Umfeld.